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08.01.2007, 22:39 Uhr
Florian S.
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Ich wundere mich immer noch, wie einige Leute (auch Poltiker) so begriffsstutzig sein können und meinen, das Geld für den Landtag könnte man in Kitas oder Schulen investieren. Anscheinend ist ihnen nicht klar, dass dieses Geld sowieso in ein Landtagsgebäude fließen wird. Entweder es wird der marode Bau auf dem Brauhausberg renoviert oder es gibt einen Neubau. Es wäre ja schön anzunehmen, dass das Land auf einmal 80 Millionen Euro in Kitas und Schulen investieren will, das tut es aber nicht. Diese einmalige Chance, die Politiker vom Brauhausberg mitten in die Stadt zu holen, darf sie sich nicht entgehen lassen, vorallem wenn man die Folgeinvestitionen bedenkt. Appropo, es wäre sicherlich von Vorteil, wenn man keinen Bürokomplex auf den Alten Markt stellen würde, es sei denn man möchte, dass man zukünftig rund um den neuen Landtag eine "Potsdamer Platz Architeltur" vorfindet, was sich schon beim Bau des Potsdam Center (das beste Beispiel weit und breit) als katastrophal herausgestellt hatte. Letztendlich wird es schwierig, den Potsdamern einen Landtag in der Stadtmitte zu vermitteln, der in keinster Weise an das Stadtschloss erinnert. Deshalb ist meine Meinung zu dem ganzen Projekt auch: Entweder man baut soweit wie möglich (natürlich auch vom Finanziellen her) wie das Stadtschloss einst ausgesehn hat oder setzt sofort einen Neubau an seine Stelle, womit sich sicherlich zur Freude einiger Menschen das Problem der Grundstücksgrenzen gelöst hat. Ich zähle nicht dazu, denn ich will soweit wie möglich das alte Stadtschloss zurück, weil ich es für das kulturelle, aber das architektonische Herz dieser Stadt halte.
Florian, Einwohner der Stadt Potsdam
08.01.2007 |