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Pro / Contra - Stadtschloss - Landtag - Potsdam - Forum » Alternativen Alter Markt Gestaltung » Bebauung der Stadtmitte (Alter Markt) durch Landtag » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
30.11.2006, 19:49 Uhr
Bürger-Forum Potsdam

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Ich habe den Eindruck, dass irgendwer in Potsdam versucht, die öffentliche Meinung hinters Licht zu führen.
Warum wird nicht den Bürger offen gesagt, dass die von allen gewünschte Bebauung des Alten Marktes nur in Form des Stadtschlosses auf den Fundamenten des alten Schlosses erfolgen soll. Warum wird nicht offen den Bürgern gesagt, dass
die mehrheitliche Ablehnung durch Bürgerinitiativen und auch der Abgeordnetenmehrheit nur für dieses Projekt gilt mit den unermeßlichen Folgekosten. Die gegen dieses "Vorzeigeprojekt" stimmten - auch wir Bürger, sind nicht gegen den Bau des Landtages auf dem Alten Markt mit einer passenden "Schloss"-Fassade, sondern nur gegen die Baukonzeption, die zur Verlegung von Straßen und Brücken dient. Die Stadt hat bereits Fördermittel für den Neubau der Langen Brücke beantragt, weil sie partout das Schloss auf altem Grund und Boden bauen will. Sicher gibt es Büger, die dafür stimmen. Aber stimmen sie auch für die Folgekosten und sind sie auch bereit, dafür zu zahlen?

Irgendwer hat es sich zu Ziel gesetzt, die Bürgermeinung in die Irre zu führen.
Eine hoffentlich stattfindende Bürgerbefragung wird sicher eine Mehrheit erbringen für eine vernünftige und bezahlbare Bebauung des Alten Marktes durch ein Gebäude für den Landtag (wenn es keine noch vernünftigere Nutzung dafür gäbe) mit dem an das ehemalige Schloss angepaßte äußere Gestaltung. Der Alte Markt ist gross genug für ein solche Gebäude. Dann brauchten die Straßen nicht verlegt werden und auch nicht die Lange Brücke. Unsere Gesellschaft würde viel Geld einsparen und für andere nützliche Dinge ausgeben können.

Horst Grützke
Sprecher des Bürger-Forum Potsdam
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001
08.01.2007, 22:38 Uhr
Florian S.

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Ich wundere mich immer noch, wie einige Leute (auch Poltiker) so begriffsstutzig sein können und meinen, das Geld für den Landtag könnte man in Kitas oder Schulen investieren. Anscheinend ist ihnen nicht klar, dass dieses Geld sowieso in ein Landtagsgebäude fließen wird. Entweder es wird der marode Bau auf dem Brauhausberg renoviert oder es gibt einen Neubau. Es wäre ja schön anzunehmen, dass das Land auf einmal 80 Millionen Euro in Kitas und Schulen investieren will, das tut es aber nicht. Diese einmalige Chance, die Politiker vom Brauhausberg mitten in die Stadt zu holen, darf sie sich nicht entgehen lassen, vorallem wenn man die Folgeinvestitionen bedenkt. Appropo, es wäre sicherlich von Vorteil, wenn man keinen Bürokomplex auf den Alten Markt stellen würde, es sei denn man möchte, dass man zukünftig rund um den neuen Landtag eine "Potsdamer Platz Architeltur" vorfindet, was sich schon beim Bau des Potsdam Center (das beste Beispiel weit und breit) als katastrophal herausgestellt hatte. Letztendlich wird es schwierig, den Potsdamern einen Landtag in der Stadtmitte zu vermitteln, der in keinster Weise an das Stadtschloss erinnert. Deshalb ist meine Meinung zu dem ganzen Projekt auch: Entweder man baut soweit wie möglich (natürlich auch vom Finanziellen her) wie das Stadtschloss einst ausgesehn hat oder setzt sofort einen Neubau an seine Stelle, womit sich sicherlich zur Freude einiger Menschen das Problem der Grundstücksgrenzen gelöst hat. Ich zähle nicht dazu, denn ich will soweit wie möglich das alte Stadtschloss zurück, weil ich es für das kulturelle, aber das architektonische Herz dieser Stadt halte.
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002
08.01.2007, 22:39 Uhr
Florian S.

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Ich wundere mich immer noch, wie einige Leute (auch Poltiker) so begriffsstutzig sein können und meinen, das Geld für den Landtag könnte man in Kitas oder Schulen investieren. Anscheinend ist ihnen nicht klar, dass dieses Geld sowieso in ein Landtagsgebäude fließen wird. Entweder es wird der marode Bau auf dem Brauhausberg renoviert oder es gibt einen Neubau. Es wäre ja schön anzunehmen, dass das Land auf einmal 80 Millionen Euro in Kitas und Schulen investieren will, das tut es aber nicht. Diese einmalige Chance, die Politiker vom Brauhausberg mitten in die Stadt zu holen, darf sie sich nicht entgehen lassen, vorallem wenn man die Folgeinvestitionen bedenkt. Appropo, es wäre sicherlich von Vorteil, wenn man keinen Bürokomplex auf den Alten Markt stellen würde, es sei denn man möchte, dass man zukünftig rund um den neuen Landtag eine "Potsdamer Platz Architeltur" vorfindet, was sich schon beim Bau des Potsdam Center (das beste Beispiel weit und breit) als katastrophal herausgestellt hatte. Letztendlich wird es schwierig, den Potsdamern einen Landtag in der Stadtmitte zu vermitteln, der in keinster Weise an das Stadtschloss erinnert. Deshalb ist meine Meinung zu dem ganzen Projekt auch: Entweder man baut soweit wie möglich (natürlich auch vom Finanziellen her) wie das Stadtschloss einst ausgesehn hat oder setzt sofort einen Neubau an seine Stelle, womit sich sicherlich zur Freude einiger Menschen das Problem der Grundstücksgrenzen gelöst hat. Ich zähle nicht dazu, denn ich will soweit wie möglich das alte Stadtschloss zurück, weil ich es für das kulturelle, aber das architektonische Herz dieser Stadt halte.

Florian, Einwohner der Stadt Potsdam

08.01.2007
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